15 Dezember 2016

[Rezension] Extinction - Kazuaki Takano


Titel: Extinction
Autor: Kazuaki Takano
Verlag: Penguin
Seitenzahl: 560
Genre: Thriller
Preis: 10,00€ / Taschenbuch

Inhalt
Im Auftrag der amerikanischen Regierung wird Jonathan Yeager mit anderen zusammen in den Kongo geschickt. Laut der Regierung sei ein tödliches Virus bei einem Pygmänenstamm ausgebrochen und seine Verbreitung muss sofort verhindert werden. Doch im Dschungel stellt sich heraus, dass es um einen kleinen Jungen mit unglaublichen Fähigkeiten und übermenschlicher Intelligenz geht. Dieser Junge ist das eigentliche Ziel der Operation. Aber kann es sein, dass dieses Kind die Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, den Jungen zu töten und eine gnadenlose Jagt beginnt.


Cover
Das Cover hat mich positiv angesprochen, ein Grund, warum ich mir das Buch auch genauer angesehen habe. Das X lässt es ein bisschen bedrohlich und Actionhaft wirken. Der Titel hat eine schöne Größe und gute Position, ebenso wie der Name des Autors.

Meinung
Die allgemeine Idee fand ich sehr interessant und ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Als ich das Buch dann zum ersten Mal aufgeschlagen habe, war ich etwas geschockt. Die Schrift ist eher klein und schreckt bei der hohen Seitenzahl ab. Auch habe ich etwas anderes vom Klappentext erwartet, diese Erwartungen wurden im Buch nur teilweise erfüllt.

Oft wurde über Fachwissen geschrieben, was sehr ausführlich erklärt wurde. Fast die Hälfte habe ich nicht verstanden und oft einfach beim Lesen abgeschaltet. Außerdem wird aus der Sicht zu vieler Personen geschrieben, was mich ab und zu sehr verwirrt hat und das hat einfach gestört.

Richtige Spannung kam in meinen Augen zu spät, erst nachdem ich bereits mehrere hundert Seiten gelesen habe, wurde ich, wenn auch nur teils, ans Buch gefesselt. Allerdings nicht so, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Was ich aber sehr positiv fand, waren die wahren Worte über die Menschheit. Ebenfalls wurden Härtere Szenen sehr detailliert beschrieben, was mich persönlich nicht wirklich gestört hat.

Yeager mochte ich sehr, Er war mein liebster Charakter im Buch. Ich konnte mir Ihn leider nie richtig vorstellen, was sehr schade war. Doch Seine eigene Geschichte war spannend und rührend zugleich. Dennoch wird Yeager kein Charakter sein, der für immer in meinem Kopf bleibt, dafür kann ich Ihn mir zu wenig vorstellen.

Der Schreibstil im Allgemeinen war mittelmäßig, da ich oft abgeschaltet habe, kam ich nur schleppend voran und da hat der Schreibstil einfach gestört. An den stellen, wo es etwas spannend war, war auch der Schreibstil angenehm zu lesen. Trotz der vielen Sichtwechsel wurde nie in der Ich-Perspektive geschrieben, was allerdings in manchen Büchern auch viel schöner ist.

Fazit
Weil ich bei vielen Stellen einfach abgeschaltet habe und die wenige Spannung zu spät kam, ziehe ich 3 Sterne ab, einfach weil, so zu viele Seiten nicht zu gebrauchen waren und das Buch schwer zu lesen war. Ansonsten war das Buch in Ordnung, für mich persönlich war es jetzt nichts, doch die wahren Worte über die Menschheit habe ich gerne gelesen.

Bewertung
  2 / 5 Sterne

Vielen Dank ans Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse für dieses Rezensionexemplar.

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